Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Milo

Mein Name im Tierheim
Tappo

Rasse
Mischling

Geboren ca.
Mai 2019

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 30.09.2020
Die ersten 10 Tage in seinem neuen Zuhause

Milo (Tappo)

Unser Milo kam mit der letzten Fuhre nach ca. 37 Stunden „Trapofahrt“ in Kirchlengern an.

Milo war bei seiner Ankunft sehr ängstlich und verstört und versteckte sich immer wieder. Die ersten Annäherungsversuche waren dementsprechend zurückhaltend. Die Fahrt in die neue Heimat war wider Erwarten problemlos und Milo war sehr aufmerksam.

Zuhause stellte sich dann heraus, dass Milo zurückhaltend und ängstlich auf männliche Personen reagierte. Hier musste sein neues Herrchen geduldig und einfühlsam das Vertrauen des neuen Mitbewohners gewinnen. Nach ca. einer Woche war das Eis gebrochen und es wurde schon zusammen gekuschelt.

Mit dem Frauchen und den beiden Mädchen des Hauses verstand sich Milo von Anfang an sehr gut. Hier war er sofort anhänglich und zutraulich.

In den ersten zwei Tagen hatte Milo Angst, durch Türen ins Haus sowie durch sämtliche Türen im Haus zu gehen. Dies konnten wir aber durch konsequentes Ignorieren dieses Verhaltens abstellen und nun geht er ohne Probleme durch jede Tür. Durch eine Tür ins Freie zu gehen bereitete ihm dagegen keine Angst.

Der Stress der letzten Wochen hat Milo sehr zugesetzt. Dies lässt sich daran erkennen, dass er Probleme mit fremden Menschen und anderen Hund hat. Dies zeigt sich meistens durch aggressives Bellen und Knurren. Auch im Hause bellt er des Öfteren, wenn er von draußen Geräusche bzw. Personen oder andere Hunde sieht. Auch ist er ab und zu eifersüchtig, wenn er der Meinung ist, dass Frauchen mit seinem Kumpel (weiterer neuer Hund – Welpe OLAF - von Canalba, zeitgleich adoptiert) zu viel kuschelt. Hier fängt er dann kräftig an zu knurren und geht aggressiv auf den kleinen OLAF zu.

In den letzten Tagen sind seine Angst und seine Aggression leicht zurückgegangen. Dennoch sind die Spaziergänge immer wieder mit Bellen, Knurren und Ängsten verbunden. Wenn Milo keine Lust mehr hat zu laufen, legt er sich einfach auf den Boden und man bekommt das kleine Schwergewicht nicht mehr so leicht zum Weitergehen bewegt. Dabei handelt es sich bei unseren Spaziergängen lediglich um kurze Wegstrecken (ca. 2 km). Bis dato immer derselbe Weg.

Insgesamt ist Milo aber ein sehr verschmuster und lernwilliger kleiner Kerl. Wir werden halt noch viele Stunden der Arbeit in ihn stecken müssen um seine Ängste zu bewältigen und sein Selbstvertrauen zu stärken.