Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Emil

Mein Name im Tierheim
Baxter

Rasse
Volpino Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 05.05.2020
Die nächsten Erfolge

Emil lebt sich mit jedem Tag besser bei uns ein. Seit ein paar Tagen läuft er schon selbst die rutschige Treppe hoch, der Hausflur ist auch schon kein Problem mehr. Stubenrein ist er mittlerweile verlässlich, seit den ersten Tagen ist nichts mehr auf dem Teppich oder Boden gelandet. Auch wenn Emil alleine ist, wird sein Unbehagen nicht mehr durch Pipi machen ausgedrückt. 45 min konnte ich heute schon alleine lassen, das funktioniert auch schon ohne Bellen oder lautes Fiepen. Meine Mutter mag er zwar, aber ihr Dasein ändert nichts, wenn Emil alleine ist - da wird auch noch nicht mit ihr Gassi gegangen.

Aber was wir festgestellt haben: Emil hat es faustdick hinter den Ohren! Er knabbert gerne mal alles an, von Weidenkörben über Teppichfransen zu seinem eigenen Körbchen. Ich habe ihm also extra ein Hundekuscheltier geholt, aber das ist natürlich nur halb so interessant. Dabei können wir aber fleißig am Kommando "pfui" üben, was auch schon super funktioniert.

"Sitz" macht Emil schon ganz brav, auch schon ohne Leckerli auf verschiedensten Untergründen, auch wenn meine Mutter es sagt. Andere Kommandos verwirren ihn noch etwas. Wir haben mit "Bleib"angefangen, da wird sich noch ganz irritiert hingesetzt und gewundert, dass kein Leckerli kommt. Aber das wird mit der Zeit auch noch kommen.

Die erste Autofahrt hat Emil auch schon überstanden. Auf dem Beifahrersitz (angeschnallt natürlich) geht das auch schon ohne Zittern, aber gesabbert wird noch viel dabei. Nur im Auto alleine bleiben möchte er noch nicht, auch keine 2 Minuten - da hatte das Frühstück und der Autositz drunter zu leiden. Andere Orte schafft Emil auch schon super. Ich war letzte Woche in Mainz spazieren und er war zwar etwas unruhig an der Leine durch die vielen neuen Gerüche und fremden Leute, aber ist brav mitgelaufen.

Ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird!

Eintrag vom 28.04.2020
Mit Riesenschritten voraus

Erst einmal vorweg: Ein dickes, fettes Dankeschön an alle Trapo Fahrer im April und ganz großes Lob an pro-canalba für all die Mühe und Arbeit, die Hunde hier nach Deutschland zu bekommen!

Emil ist nun etwas über eine Woche bei uns und ich muss sagen, ich bin überrascht, wieviel sich in dieser kurzen Zeit getan hat! Wo wir am ersten Tag nur mehr Gassi standen und uns nachts nur eine kleine Runde bewegt hatten, läuft Emil mittlerweile mit hoch erhobenen Schwanz und voller Freude mit mir lange durch den Wald und über Felder. Die ersten Tage hat er noch verängstigt an meiner Seite geklebt, die Wohnung wurde nur vorsichtig beschnuppert. Jetzt geht er schon selbst nach neuen Geräuschen gucken (vor allem, wenn es in der Küche klappert) und hat viele seiner anfänglichen Ängste schon abgelegt. Emil ist sehr neugierig und das hilft ungemein, trotz erstem Schrecken auf neue Dinge zuzugehen. Meistens liegt er aber nur neben mir auf dem Sofa und lässt sich kuscheln, er ist eine absolute Schmusebacke.

Auch Stubenreinheit hatte er schnell begriffen, nach einigen Tagen mit Malheuren auf dem Fußboden hat er ganz von selbst angefangen, sich auch draußen zu lösen - und das klappte aber dann super zuverlässig! Sein Futter hat er direkt vertragen, wir hatten keine Probleme mit Durchfall oder ähnlichem.

Wir üben noch etwas an seinem Umgang mit anderen, denn sowohl andere Menschen (vor allem Männer) und andere Hunde sind ihm noch etwas suspekt und werden angeknurrt. So auch mit dem Kind, das drei Mal die Woche zur Betreuung bei uns ist. Aber schon diese Woche ist davon nicht mehr viel zu merken: Emil geht selbst weg, wenn es ihm doch zu wild wird und lässt sich mittlerweile schon ganz toll streicheln von dem Kleinen. Das sind wirkliche Riesenschritte für nur eine Woche!

Treppenlaufen ging nach nur einem Tag, nur die lange Steintreppe im Treppenhaus ist Emil noch zu rutschig und obwohl er schon herunterkommt, lässt er sich noch von mir hoch tragen.

Auch das Alleinsein wird noch trainiert, wenn ich aus der Wohnung bin, wird noch fiepend an der Tür gelegen.

Wir fangen jetzt langsam mit Kommandos an, die ihn noch etwas überfordern (ein verwirrtes Herumtrippeln und auf den Rücken schmeißen ist am Anfang drin), aber man merkt ihm jetzt schon an, dass er mal ein sehr aufgeweckter, verspielter Kerl sein wird, sobald er richtig hier aufgetaut ist. Das hätte ich am Anfang gar nicht erwartet und freue mich umso mehr, wenn er mit seinem Knochen spielt, sich auf dem Teppich wälzt und durch die Felder voller Elan springt und rennt.

Wir freuen uns auf die weitere Zeit mit ihm und wissen jetzt schon, dass es keinen besseren Hund für mich hätte geben können!