Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Louis

Mein Name im Tierheim
Huffie

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 16.08.2020
Sommer

Louis nimmt seine Umwelt immer bewusster wahr und die Angst nimmt ab; er geht jetzt auf die Menschen zu und lässt sich berühren; der "Neue" kommt in der Hundeumgebung gut an; Leckerli sind jetzt angesagt und werden schon selbstbewusst eingefordert; die Spaziergänge werden mit Pausen unterbrochen, in denen er die Umgebung erschnüffeln und beobachten kann; es gibt ja noch andere Lebewesen wie Eichhörnchen, Vögel etc.; dann gibt es ja noch die Teiche, in denen man sich so toll abkühlen kann, indem man mit allen Vieren gleichzeitig reinspringt; nächstes Ziel, auf den Namen hören ---> zumindest schaut er dann schon mal  zu mir; er gibt sich viel Mühe zu verstehen, was sein Mensch ihm sagen will; wir sind also auf dem Weg und bis dahin liebe Grüße und noch mal Danke an das Team 

 

Eintrag vom 07.07.2020
Vier Wochen

Louis entdeckt täglich mehr sein Umfeld, mit Holly an der Seite ist alles halb so schlimm; ein ganz charmanter Bub, der allen Hundemädels Komplimente ins Ohr flüstert und mit den restlichen Artgenossen gut kommuniziert.

Seinen Menschen hat er "hingenommen", wir arbeiten an dem nächsten Schritt. Nach dem Baden und Kämmen ist nicht mehr viel übrig von dem Kerlchen - 17 Kilo sind es jetzt; das Angstpipi ist verschwunden und er ist perfekt sauber.

An der Flex-Leine hat er mehr Auslauf und zeigt sich als ganz lebendiger Hund, der mutig vorangeht, am liebsten im Feld und Wald; alles andere, wie Straßenüberquerung mit viel Verkehr, Spielplätze mit Fußballern usw., machen ihm noch Angst; entweder duckt er sich oder er umkreist uns. Unsere Gassiwege markiert er recht selbstbewusst; zu Hause ist nach dem Platz im Bad sein zweiter Liege- und Schlafplatz mitten im Wohnzimmer.

Zur Zeit muss er verschiedene Geräusche einordnen, wir wohnen im Erdgeschoss und das Treppenhaus ist recht hellhörig, die Stimmen und Musik aus dem Radio verunsichern ihn; aber er schläft tief vor dem laufenden Fernseher.

Das erste Frühstücksbrot hat er vom Tisch gemaust; in den letzten Tagen kommt er ganz langsam und neugierig auf mich zu; so geht es also hier voran und wir sind guten Mutes.

 

 

Eintrag vom 15.06.2020
Ins Leben


Die ersten schlimmen Tage sind überstanden. Die Zweibeiner, die nie gut zu mir waren, habe ich jetzt 24 Stunden lang um mich herum. Das ist Stress. Habe mir in jedem Raum einen Platz ausgesucht, zu dem ich mich flüchte, wenn der Mensch mich anspricht oder anleinen will. Leider kann ich das Angstpipi nicht abstellen. Da kann auch Holly nicht helfen. Draußen ist es auch schlimm. Wie viele Zweibeiner gibt es denn ? Gott sei Dank auch einige nette Artgenossen und viel zu schnüffeln.

Nach drei Tagen haben wir ein ernstes Wort gesprochen. Heisst, Louis wurde durchgeknuddelt und ihm erklärt, wie es in seiner neuen Heimat funktioniert. Das hat gewirkt. Jetzt hat er das Bad ( ohne Fenster ) zu seinem Rückzugsort erklärt. Von dort erkundet er alles was ihn tagsüber interessiert. Am Samstag war Badetag und Sonntag wurde er gestriegelt.

Es gibt morgens und abends kleine Mahlzeiten und die Verdaung funktioniert gut.

Die Spaziergänge werden auch entspannter und wenn er in die Angstphase kommt, geht Holly neben ihm an der Leine und gleicht ganz viel aus. Die ersten Freudensprünge im hohen Gras zeigen, dass es täglich vorwärts geht. Er ist ein ganz sanfter, lieber Bub, der so langsam auch die Streicheleinheiten geniesst.

Von Herzen danke an Alle, die diesen  Schatz erkannt und ihn aus dieser Hölle befreit haben.