Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Yoshi

Mein Name im Tierheim
Booker

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 20.09.2019
Meine Erlebnisse

Hallo alle zusammen, ich bin es wieder – Yoshi!

Nun bin ich schon ein Jahr bei meiner neuen Familie. In dieser Zeit habe ich viel erlebt. Da war z. B. der erste Schnee. Ich sag euch: Komische Bälle waren das – kalt und manchmal einfach verschwunden, nachdem sie geworfen wurden. Aber das kalte Zeug fand ich toll, man konnte richtig darin toben (zumindest das eine Mal, als mehr davon vom Himmel fiel).

Und dann gab es da ein Fest, das Weihnachten genannt wurde. Klasse Sache – ein Baum im Wohnzimmer. Und bei den Verwandten konnte ich mir sogar was vom Baum holen! Aber pssst! Frauchen fand das nicht so toll, dass ich mir Süßigkeiten vom Baum geholt habe. Es gab aber auch Geschenke für uns Hunde. Ich habe ein großes Stofftier und Leckerchen bekommen. Ich freue mich schon auf das nächste Weihnachtsfest!

Ach ja, meinen Freundeskreis habe ich auch erweitert. Nicht nur die Hunde in der Nachbarschaft mag ich. Auch in der Familie gibt es zwei Hunde, mit denen ich toll spielen kann und mich immer freue, wenn wir uns sehen.

Von meinem Sommerurlaub am Meer möchte ich noch kurz berichten. Ich war zum ersten Mal am Strand und im Meer. So viiiiel Wasser! Ich bin geschwommen und konnte mit den kleinen Wellen toben – die großen Wellen mag ich nicht. Die machen mir etwas Angst. Da laufe ich dann lieber wieder an den Strand. Leider schmeckte das Wasser furchtbar salzig! Hab´ ich nur einmal getrunken, dann nicht mehr. Urlaub finde ich cool! So viele neue Gerüche und Hunde, die ich noch nicht kannte! Auf der Fahrt in den Urlaub habe ich auch meine Angst vor dem Autofahren verloren. Es ist nicht so, dass ich das nicht vorher auch gemacht habe. Allerdings war ich doch jedes Mal zittrig, wenn wir von zu Hause weggefahren sind – auf der Heimfahrt nicht mehr. Im Urlaub habe ich jedoch gelernt, dass ich immer wieder einsteigen darf und dabei sein kann. Das hat mir gefallen und ich springe nun auch alleine ins Auto.

Nach dem Urlaub ist mir ein Missgeschick passiert. Ich jagte eine Katze (und hätte sie fast erwischt). Dabei habe ich mir leider den Fußzeh gebrochen. Ich musste also einige Wochen Ruhe halten und das war besonders schwer. Ich durfte weder mit meiner Hundeoma Mona noch mit meinen Freunden spielen und auch sonst nicht rennen. Das war dooooof! Ein Glück ist das nun auch vorbei und ich bin wieder fit und so schnell wie eh und je.

Viele Grüße

Euer Yoshi

Eintrag vom 23.09.2018
Mein Neustart

Am 16.09.18 endete meine lange Autoreise auf einem großen Grundstück. Dort musste ich mein Schwesterchen verlassen, was ich nicht toll fand. Ich sag euch, da waren auf einmal ganz viele fremde Menschen – und natürlich viele Hunde. Nach kurzer Pause war ich schon wieder in einem Auto. Die Fahrt war diesmal aber nicht so lang. Dann kam ich wieder in einen großen Garten. Zum Glück gibt es eine Artgenossin. Ich glaube, sie ist meine Oma. Sie ist nämlich schon 10 Jahre alt. Jedenfalls bin ich ihr erst einmal überall hin gefolgt. Sie ist nett zu mir – wenn ich nicht versuche, aus ihrem Napf etwas zu fressen. Dann schimpft sie nämlich ganz arg mit mir. Ansonsten verstehen wir uns gut.

Und nun zu den Menschen: Die haben mir gleich Wasser und etwas Futter gegeben. Ich kann euch gar nicht sagen, wie hungrig ich war! Nachdem wir eine ganze Weile im Garten waren, sind wir ins Haus gegangen. Da ging es irgendwie hoch. Jetzt weiß ich, dass man das Treppe nennt. Am ersten Tag jedoch stand ich davor und wusste nicht, was ich damit anfangen sollte. Meine neue Familie hat mich dann hochgetragen. Inzwischen kann ich das ganz alleine! Ich bin schließlich ein schlauer Hund! Meine Hunde-Oma hat es mir gezeigt und ich bin ihr beim zweiten Mal einfach gefolgt. Komische Schritte muss man da machen!

Die Menschen haben immer „Yoshi“ gerufen. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Wenn ich dann aber zu ihnen gelaufen bin, haben sich alle immer total gefreut. Also habe ich das öfter gemacht. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass das mein Name ist.

Anfangs war ich auch noch ganz schön ängstlich. Da gibt es nämlich auch so seltsam krachmachende Dinge, z.B. so ein Ding was Frauchen sich morgens an den Kopf hält. Es heißt Fön. Kenne ich aber jetzt, macht mir keine Angst mehr.

Beim „Gassi“ gehen – so heißt das, wenn wir über die Felder laufen – habe ich viele Artgenossen getroffen. Schade nur, dass ich immer an der Leine bleiben musste. Mona (meine Hunde-Oma) durfte ohne Leine laufen. Frauchen hat aber gesagt, wenn ich das weiter so prima mache wie bisher, dann darf ich auch bald ohne Leine laufen. Ich benötige aber noch Training. Das mache ich gerne!

Oh, ich muss Euch noch was sagen: Ich hatte mir bei den Menschen abgeschaut, dass es da einen Raum im Haus gibt, in dem diese Pipi machen. Also habe ich mich nebendran gestellt und das auch getan. Meine lieben Hunde-Freunde: Die Menschen sind komisch! Denn, so habe ich gelernt, das machen nur Menschen! Hunde pinkeln nicht dort! …O.K., dann eben draußen.

Aber wir Hunde dürfen auch dort liegen, wo die Menschen liegen. Auf dem Sofa. Das mache ich gerne! Ist noch besser als mein weiches Hundekörbchen!

Bis bald!

Euer Yoshi