Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Nala

Mein Name im Tierheim
Balti

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 12.08.2019
Liebeserklärung an ein charmantes Schlitzohr

Alles suchen bleibt wirkungslos. Eine feminine Form von „Schlitzohr“ existiert nicht. Von wegen. Sind es nicht primär weibliche Geschöpfe, welche sich dieser Kriegslist siegreich bedienen. Was soll‘s, lassen wir das. Wollte einfach nur festhalten, dass das rundum liebenswerte Schlitzohr, von dem ich hier schreibe, weiblichen Hundegeschlechtes ist. Und das, obwohl sie optisch mitunter wie ein Rüde pisst… Typisch neumodische Tendenzen. Denken wir an die ganzen Gender-Diskussionen. Ist halt auch bei unserer Hündin angekommen – Intellektuell, wie sie nun mal ist.

So, nun endlich das Wichtige: Die kleine Nala ist seit genau einem Jahr bei uns – und natürlich nicht mehr wegzudenken. Und sie findet das auch. So sind ihre beachtlichen Fortschritte in Sachen Integration eindeutig zu interpretieren. Eigenwillig aber immer fröhlicher entwickelte sie Fähigkeiten die  überraschen und Freude bereiten – etwa wenn sie nach einem Nickerchen ihre „Yoga-Übungen“ vorführt. Zum Verlieben.

Unser Zusammenleben wird immer unkomplizierter. Nala tobt nun locker-verspielt und schwanzwedelnd durch das Haus. Neckt als ausgesprochen charmantes Schlitzohr auch oft den alten Kater, zeigt sich ununterbrochen von ihrer „verfressenen“ Seite und zerlegt jede Kartonverpackung die ihr im Wege steht. Ihre besonders ausgeprägte Liebe zu Kindern und zu sehr grossen Hunden begeistert immer wieder neu.

Ihr eigenwilliges Verhalten löst oft bewunderndes Schmunzeln aus und führt mitunter zu resignierten Ausrufen wie: „Sturer Hund, du…“). Bei Regen ist sie kaum für einen Spaziergang zu begeistern – ein typischer Schönwetterhund. Dafür aber sind Ihr (und uns) ihre Ruhestunden absolut heilig: grob gesehen von 8 bis 8… (also von abends 20 Uhr bis morgens 8 Uhr) da wird sie ungerne gestört – ausser es gibt was zum Knabbern. Ist das nicht wundervoll? So ist es! Nala wir lieben dich!

Eintrag vom 25.04.2019
Ja aber Hallo,. da sind wir wieder...

Sorry, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben. Vorab aber mal das Wichtige: Nala und uns allen geht es hervorragend.
Heute dürfen wir getrost vermelden, dass Nala bei uns "angekommen" ist und - vieles lässt darauf schliessen - wir bei ihr auch! Die immer auf "Hochglanz polierte" Hundedame macht uns viel Freude und sie freut sich ebenso an ihrem neuen Dasein als unser immer fröhliches (schwanzwedelndes) Familienmitglied - wenn manchmal nicht gar als clownesken Mittelpunkt.
Die ebenso schlitzohrig-freche wie liebenswürdig-charmante Nala hat sich prächtig entwickelt. Sie lernt schnell (wenn sie will) und wendet alle nur möglichen Tricks an, um ein Leckerli extra zu ergattern - oder sogar selber zu stibitzen.
Es waren turbulente Wochen und Monate. Erstmals machte sie mit Schnee übermütige Erfahrungen. Aber den neuen Wintermantel mag die Hundelady nicht (da unterscheiden sich unsere Vorstellungen der aktuellen Hundemode...) Dafür liebt sie ausgedehnte Spaziergänge durch den Wald, geniesst dort die vielen und oft wilden Begegnungen mit meist viel grösseren Hunde-Kolleg(inn)en.
Auch die Fortschritte in der Ausbildung dürfen sich (meist) sehen lassen, da klappt es vorbildlich. Zwar sind wir in Sachen "Stubenrein" noch nicht ganz im Reinen miteinander - Leckerli-unterstützt wird aber das auch noch ins Reine kommen...
Nala wir lieben dich! Grosser Knuddel.

Eintrag vom 30.12.2018
Das falsche Label gewählt...?

Es ist bei Hunden genauso wie bei Menschenkinder. Sind sie mal ausgeflogen, hört man kaum mehr von ihnen. So nach dem Motto: „Wenn du nichts von mir hörst, dann geht es mir gut“. Und wenn man dann ab und zu dennoch was hört, nun, dann geht meistens um eine nicht unbescheidene Menge Euros. Fast so ist es mit den Notizen zu und über unsere Nala. Der Kernsatz zum heutigen Bericht: Sie entwickelt sich prächtig! Klar, nach einem halben Jahr in unserer Obhut darf und soll man die eigenen Erwartungen an das kleine Energiebündel mitunter auch etwas zurückstecken. Das umso mehr, dass die Nala beginnt, die Grundregeln unseres Zusammenlebens voll anzunehmen und - wie uns scheint – auch zu geniessen. Mit uns Menschen klappt das bereits gut – mit Kindern sogar besonders intensiv. Und ja, mit grösseren bis grossen und ganz grossen Hunden funktioniert das zusammen leben und -spielen ebenfalls exzellent. Je grösser der auftauchende Hund, desto begeisterter die kleine Nala (Schulterhöhe 35 cm.).

Das hat Folgen. Das ohnehin kolossal entwickelte Ego von Nala wird dank der Akzeptanz durch grosse Artgenossen gestärkt, aufpoliert und mitunter wachgerufen. Es kommt vor, dass Nala auf ihren Streifzügen kleinen Hunden begegnet – die sie dann samt und sonders und überhaupt nicht ausstehen kann. Sie kläfft, zerrt an der Leine, knurrt noch lange hinterher und wirft den Kopf in den Nacken – eine echte Hundezicke erster Güte… Aber, wie Zicken es so an sich haben, sie können auch unendlich charmant sein, wenn sie wollen – und Nala will sehr, sehr oft…

Aber auch die charakterlich warmherzigen Nala friert im Winter - kein Wunder ohne Unterwolle…! Also, ab in den nächsten Shop für „small Animals“. Aber ein so richtiger Shopping-Rausch wollte sich bei unserem Hunde-Zwerg einfach nicht einstellen. An was das liegen mag? Keine Ahnung. Möglicherweise wählten wir für sie das falsche Label, das hoffnungslos out ist. Oder es ist der Fashion-Style ist vom letzten Jahr. Wir wissen es nicht. Jedenfalls macht die Nala immer einen belämmerten Eindruck, wenn sie warm angezogen wird – das Bild sagt da mehr als 1000 Worte…  

 

Eintrag vom 27.09.2018
Was der Kater kann, kann ich spielend...!

Gemessen an unseren gemeinsamen drei Monaten hat sich die kleine Nala ganz passabel entwickelt. (Und Ja: „Wir uns auch…!“). Die Rangliste für den Hund reicht von: hervorragend in der Sparte Familienanschluss. Bis hin zu: noch sehr mangelhaft in den Begegnungs-Momenten mit unserer Katze Miro und fremden Hunden. Obwohl Nala aus Italien stammt pflegt sie eine typische Schweizer-Eigenarten: Wohldosierte Vorsicht und gepflegtes Misstrauen gegen alles was sie nicht kennt. Und das ist halt in den ersten Wochen im neuen Zuhause wirklich eine Menge. 

Weiss der Himmel, was für Gefühlswallungen der ebenfalls schwarze Kater Miro bei ihr auslöst. Jedenfalls haben sich die beiden noch nicht „gefunden“. Während der betagte Stubentiger seine Altersweisheit stolz zur Schau trägt, nervt das die Hündin dermassen, dass sie jeweils zu einem Gekläffe anstimmt, das jede Hardrock-Band vor Neid erblassen lässt. Dass sie dabei mit „Zugaben“ grosszügig umgeht – nun, das wiederum kann durchaus dann bei uns an den Nerven zerren. „Wird alles gut, das legt sich, nur Geduld, Kann ein Jahr dauern…“ – meint unser fantastischer Hundecoach dazu, der nach dem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“ sowohl Hund wie Frauchen auf „Vordermann“ bringt.

Jedenfalls hat Nala unserem alten Kater bereits ein Schnippchen geschlagen. Sie zwängte sich ungesehen durch das Katzentürchen und schnüffelte vergnüglich (und natürlich unbeaufsichtigt) in unserem wilden Garten herum! – Schlitzohrig schlau ist sie halt schon unsere Hundedame und einfallsreich obendrein. Denn die Türe in jenen Raum mit dem Katzentürchen war auch zu, also… Erhobenen Hauptes, ganz ohne Schuldgefühle und mit einem unmissverständlichen Seitenblick in Richtung Leckerli-Büchse schien sie uns mitzuteilen: „Seht her, was die Katze kann, das kann ich spielend… -  wo sind nun die Leckerli…?“.

Eintrag vom 13.09.2018
Die Schatten werden länger...

Das ohnehin schon üppig entwickelte Ego von Nala wächst weiter. Parallel mit den zu dieser Jahreszeit länger werdenden Schatten. Beweise? Bitteschön: Schauen Sie sich die drei Bilder an! Diese festigen die Behauptung zum Selbstwertgefühl der stolzen Nala.

Soweit das Neuste!

Ansonsten gedeiht die gegenseitige Annäherung. Nicht immer geräuscharm - meist aber äußerst erfolgreich. „Wie schön der Kleine gehorcht…“. Ein Kompliment, von einer uns fremden Dame, bei einem Streifzug durch Wiesen und Wald. Hört man doch ganz gerne. Aber, unter uns: „wenn die wüsste…“!

Seien wir aber ehrlich: eine ausgesprochen Fähigkeit, sich rasch zu integrieren gehört mit zu den Kernkompetenzen unserer Nala. Da darf sie ihr Ego schon ab und zu etwas aufpolieren. Schliesslich bekam sie, von einer Freundin des Hauses, die Hunderasse-Bezeichnung „Bonsai-Dobermann“…

Eintrag vom 04.09.2018
"Na-na-Nala" - unser No. 1 Sommerhit für 2018

Auch auf die Gefahr hin, als ewig gestrige zu wirken - wir stehen dazu: Unser Sommerhit 2018 heisst „Live is Life“ von „The Opus“ aus dem Jahre 1984. Das ist zwar 34 Jahre her – passt aber vortrefflich zu unserer Nala. Der Song-Refrain ist wie für Sie getextet. Auch der angestaubte aber massen-taugliche Mitklatsch-Sound entspricht unserem Energiebündel. Übrigens: Mischlingsdame Nala stammt angeblich von einem sehr aristokratischen Zweig des italienischen „Procanalba-Clans“ ab. Der Hund benimmt sich mitunter auch so…

Zurück zum Sommerhit 2018. Hören Sie mal in den 80er-Jahre Song hinein. Unter Youtube, „Live is Life“. Versuchen Sie dann, von dem, was wir oben behaupten, das Gegenteil zu behaupten… Sie werden es schwer haben. Besonders wenn Sie sich den Ohrwurm-Refrain anhören: „Na-na-Nala“ – ist doch klar und unverkennbar DER Song für Nala – die ja ohnehin unser Sommerhit ist! 

Der zweifachen Mutter Nala - die sich bei uns bereits raumergreifend integriert hat - ist der Hit-Hype so etwas von schnorz-egal. Sie reagiert nicht einmal auf das vorgesungene „Na na-Nala“. Alte Songs sind halt nicht so ihr Ding. Der Sommerhit 2018 - „Bella Ciao“ – ist auch bei uns in aller Munde. Nur Umgekehrt. Wenn die kleine fürwitzig-quirlige Hundedame, nach einem „Power Nap“ gähnt, sich streckt und dehnt, begrüssen wir sie mit einem „Ciao Bella“ – was von ihr schwanzwedelnd quittiert wird. Kurz gesagt: Man könnte leben ohne die bella Nala. Aber: Es wäre nicht halb so bella…!

Eintrag vom 24.08.2018
Können Hunde eigentlich auch fluchen...?

 

Insgeheim verdächtige ich unsere Nala, dass sie gelegentlich flucht wie ein Bierfuhrmann. Genau kann ich das auch nicht erklären – so eine Vermutung. Es ist kaum so offensichtlich wie - nun ja - wie mitunter bei mir. Also bei Menschen. Meist ist sie durchaus aufgestellt-witzig, die Nala. Das angeborene Schlitzohrige (davon dann später mal mehr) und das mit dem Hundeblick, der Steine erweichen kann, beherrscht die meist charmante Szene zu über 98 Prozent. Und das ist schön so.

Daneben gibt es aber Momente da liegt sogar bei mir ein deftiger Fluch näher auf der Zunge als das allgemeine „guter Hund, fein gemacht…“! Aber auch diesen Augenblicken geht der besondere Reiz des Eigenständigen nicht ab. Es sind jene Momente, wo die kleine Nala so ganz unmotiviert (für mich wenigstens), aus dem Nichts und wie von einer Tarantel gestochen, irgendetwas oder irgendwen dermassen unerbittlich lange ankläfft und missmutig knurrt, dass man sich um seine zarten Stimmbänder direkt grössere Sorgen machen muss.

Der Anflug von pubertärer Geltungssucht gepaart mit einen Kompensationsgehabe, das man von Menschen kennt, ist bei Nala vermutlich auf tief prägende Welpen Erlebnisse zurückzuführen. So jedenfalls doziert die Waschküchenphilosophie – und das, so wird dort wortreich gelehrt, sei heilbar. Tröstlich. Denn bei sonst so rasanten Lernfortschritten darf der Hund ja weiss Gott einige Ecken und Kanten aufweisen – himmel-donnerwetter noch mal – oder? Ein Charakterhund eben…

Eintrag vom 13.08.2018
Noch so klein und schon eine beste Freundin...

Sie können sich das kaum vorstellen. Hundemädchen Nala hat mit ihren einnehmenden „Auftritten“ das lokale „Publikum“ bereits rundum begeistert. Selbst Madonna würde ab so unerschöpflichem „Applaus“ vor Neid erblassen. Genau betrachtet - eigentlich kein Wunder. Die kleine Hunde-Migrantin (aus der Provinz Lazio in Italien) hat bereits eine beachtliche Fangemeinde, von sich und ihren wirkungsvollen Clown-Qualitäten, überzeugt. Gewissermassen ein Naturtalent, das ihre „Bewunderer“ samt und sonders „um die kleinen Pfoten wickelt“... 

Es überrascht daher kaum, dass die schwarz-glänzende Nala mit haufenweise neuen Namen eingedeckt wird: Black Beauty, Piccolina, Meiti und Bellezza sind neben all den gängigen „Kose- und Künstlernamen“, die Originellsten. 

Nala macht aber auch zu Hause „Bella-Figura“. Das bereitet besondere Freude: Es gibt Kommandos (Sitzen, Warten, Nala komm und „gute Katze“…), die sie – wie es momentan scheint – wirklich begriffen hat. Alles andere als Nachhaltig wirken gegenwärtig noch klare Weisungen aus der Palette „bei Fuss, Nein und Aus…“. Nicht weiter schlimm. Denn erfahrene „Hundeflüsterer“ planen, für die perfekte Erziehung eines Hundes, in Zeiträumen von Monaten und Jahren. So gesehen sind die Erziehungs-Fort-Schritte der Nala sehr zufriedenstellend. Schliesslich hält sie uns - sowie ihre beste Freundin Muriel - erst seit einem Monat auf Trab - dafür aber auf hohem Level. 

Ach ja, Ungereimtheiten gibt es bekanntlich überall. Besonders auch in der Beziehung Hund-Mensch. So gesehen klafft die gegenseitige Auffassung von „Stubenrein“ doch noch etwas weit auseinander. Er, der Hund, versteht uns noch nicht ganz - und wir sind noch nicht so weit sensibilisiert, dass wir ihn, den Hund, verstehen, wenn er bewegungsreich signalisiert, dass er nun doch endlich Pissen müsse… Es gibt noch viel zu tun – packen wir‘s an… es lohnt sich für den Hund und seinen ganzen Fanclub.

Eintrag vom 05.08.2018
Null Bock - oder einfach nur "Dolce far niente"?

Dutzende von kleinen Eidechsen, die sich an der Steinmauer genüsslich sonnen, lachen sich genießerisch ihre farbig gesprenkelten Schuppen voll. Auslöser für so viel Heiterkeit unter den Mini-Reptilien: Unserer neustes Familienmitglied Nala. Und das kam so:

Das täglich (noch) mehrmalige Gassi gehen führt auch entlang einer langen von der Sonne immer aufgewärmten Natursteinmauer. Seit jeher tummeln sich dort jede Menge kleine „Ungeheuer“ sonnenbadend zwischen den aufgeheizten Steinen. Als „Eingeborene“ sind wir seit Jahren auf Du und Du mit den kleinen gewandten Mauerbewohnern. Nicht aber Nala, die ebenso stolze wie kapriziöse Hündin aus der Umgebung von Rom, die nun schon seit drei Wochen bei uns lebt. (pro-canalba und Jana Schwegler sei Dank.)

Wie alles, was sich nicht ganz hundekonform bewegt, haben die Eidechsen sofort Nala‘s vollste Aufmerksamkeit erobert. Winseln, gelegentliches Schnappen, stehen bleiben wie ein störrischer Esel und die Kleinen einfach anglotzen bis diese – in ihrer erholenden Sonnenbaderei arg gestört - flink in die nächste Mauerritze verschwinden. Das sind  Nala’s eigenwillige Liebensbeweise an die Eidechsen. Und die Eidechsen? Die suhlen sich in den letzten Tagen in der schönsten aller Freuden – der Schadenfreude und halten sich die schuppigen Bäuche vor Lachen...

Die sengende Hitze setzte auch unserer sonst in jeder Situation souveränen Römerin Nala tüchtig zu. In den letzten Tagen würdigte sie die an der Sonnenmauer „abhängenden“ Eidechsen keines Blickes und ganz ohne ein kleines Murren schlich sie schnüffelnd vorbei.  Null Bock wegen der Hitze? Oder erinnert sie sich an das mediterrane „Dolce far niente“ und lässt die Eidechsen einfach Eidechsen sein? Denn auch Nachbars Kater ist ihr so etwas von Schnuppe…

Hauptsache: Siesta!

Einige von vielen Pluspunkten, warum wir die kleine Hundedame (und alleinerziehende Mutter) bereits ins Herz geschlossen haben. Und dann noch dies: Das mit dem Stubenrein, ist noch nicht ganz so fein!

Eintrag vom 30.07.2018
Balti heisst jetzt Nala, und...

Zum südländischen Flair, zu Italien - zur Italinata, hatten wir schon immer ein besonderes Faible. Der letzte Italien-Urlaub liegt aber schon einige Zeit zurück. Die Nala – die eigentlich Balti hiess, wurde aber von Ihrer ehrenamtlichen Pflegerin, Jana Schwegler, sehr treffend in Nala umgetauft. Danke Jana. Also, die Nala - unser neues Familienmitglied aus dem Hause procanalba – erinnert uns wieder schwanzwedelnd an die südländische Art zu leben. 

Die dreijährige „Römerin“, wie sie bei uns auch genannt wird, entpuppt sich als höchst charmantes Schlitzohr, die es faustdick hinter den leicht lädierten Ohren hat. Sie ist ein fröhliches Wirbelwind, absolut lernfähig, fast stubenrein, (sie bevorzugt zwischen fast und stubenrein den neuen Teppich in der Diele) mit einem Temperament das uns ganz ordentlich auf Trab hält. 

Wir sind uns noch lange nicht in allen „Fächern“ einig – aber ihre Art lässt erahnen, dass wir es gemeinsam und in voller Hundeharmonie „spielend“ schaffen werden. Denn in den ersten zwei Wochen, die wir nun gemeinsam verbringen, sind erst ein Spielzeug-Huhn, eine Knuddel-Maus, ein Holzarmband (aus dem Urlaub in Marina di Pietrasanta) diverse Socken (drei vollständig verschwunden), ein BH und ein T-Shirt leicht angeknabbert bis ganz demontiert worden. 

Dass sie den Kehrichteimer ausgeräumt und den Inhalt in der guten Stube verteilt hat – sei ihr verziehen. Die Nala entschädigt uns mit ganz ruhigen Nächten. Sie verzieht sich an ihr erobertes Plätzchen auf einem alten Polsterstuhl wenn wir zu Bett gehen und von ihr ist dann nichts mehr zu sehen und hören bis wir am Morgen aufstehen. Vorbildlich fantastisch – „Pflegemutter“ Jana hat da hervorragende Vorarbeit geleistet. 

Auch wenn der „Hausfrieden“ zwischen den Katzen und Nala noch nicht felsenfest verankert ist – ein gelegentlicher Buckel samt buschigem Schwanz auf der einen – und ein fast Angst einflössendes Knurren auf der anderen Seite signalisiert, dass sich da eine tiefe Freundschaft anbahnt…