Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Amy

Mein Name im Tierheim
Gioia

Rasse
Spinone Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 29.02.2020
Amy is in the house :)

Inzwischen sind Amy und ich in unsere eigene Wohnung gezogen und fühlen uns hier sehr wohl. Die beiden Mädels müssen sich aber nicht vermissen, da sie trotzdem jeden Tag zusammen sind. Während ich arbeite sind sie bei meiner Mum und davor und danach bei mir. Auch an den Wochenenden sind sie zusammen bei einem von uns. Anfangs hatte jeder seinen Hund bei sich, aber ein beleidigter Hund, weil seine beste Freundin nicht da ist oder er selbst nicht mit durfte ... einerseits zu drollig aber andererseits, der Klügere gibt ja bekanntlich nach.

So kommt es dann auch zu wundervollen Spaziergängen an einem Samstag, an dem man mit zwei dreckigen und nach Pferdemist stinkenden aber glücklichen Hunden nach Hause kommt.

Auf den Bildern ist Amy zu sehen, wie sie es sich auf meinen neuen Sessel gemütlich macht ... ich teile ja gerne ... allerdings verzichte ich hierbei nur zu gerne auf den Pferdemist und dergleichen.

Eintrag vom 12.05.2019
Über ein Jahr und auf noch viele weitere!

Hallo zusammen,

es soll erst ein Jahr her sein, dass Amy bei uns lebt - sie gehört gefühlt schon ewig zu uns. Andererseits ist sie schon ein Jahr bei uns - wir haben schon viel erlebt und es gibt noch einiges zu entdecken.

Zum Beispiel gibt es ein paar Orte weiter einen schönen Park, der noch unsicher gemacht werden muss. Dafür haben wir Zugfahren geübt. 

Ohne Amy hätte ich vieles nicht erleben dürfen. Unter anderem hätte ich nicht den Verwesungsprozess eines Maulwurfes über mehrere Tage beobachten oder den großen Vogelschädel bewundern können. Perfekte Ergänzungen zu Jessies Wirbelknochen, den sie mir, in Ermangelung eines Balles, gebracht hatte.

Inzwischen sind beide Mädels (an zwei aufeinander folgenden Tagen) kastriert worden. In dieser Zeit wurde das Wohnzimmer zum Bettenlager umfunktioniert und auf den Spaziergängen trainierten wir unsere Oberarmmuskeln. Zum Glück haben wir es alle gut überstanden.

Leider haben wir verlogene Nachbarn, die wohl keine Tiere mögen. Dies hat uns schon eine Abmahnung und mehrere Gespräche eingebracht. Allerdings ist es interessant, dass nur diese Familie sich beschwert. Zudem regen sich andere Nachbarn (nicht nur aus dem Mehrfamilienhaus sondern auch aus den umliegenden Häusern) über diese Familie auf. Eins ist klar - Amy bleibt, eher ziehen wir aus!!!

Eintrag vom 26.03.2019
Immer noch frech und munter unterwegs ...

... und das ist einfach gut so!

Wir (Jessie, Amy und ich) kommen gerade von einem Spaziergang aus den Weinbergen zurück. Die Mädels haben getobt, gebuddelt, sich im Gras gekullert ... und ich, ich hatte einen meiner "melanchonischen Anfälle". Ich habe mir Amy geschnappt und sie auf den Arm genommen, gedrückt und ihr einen Schmatzer auf den Kopf verpasst. Anschließend habe ich mich langsam, mit ihr auf dem Arm, um die eigene Achse gedreht und sie gefragt wie sie ihr zu Hause findet und ihr gezeigt wo wir schon überall waren. Natürlich habe ich keine direkte Antwort bekommen aber Amy (sowie auch Jessie und zuvor Rookie) schauen sich gerne ihre Welt aus dieser etwas anderen Perspektive an.

Ich habe mir schon vor Jahren einen eigenen Hund gewünscht. Hunde fand ich schon immer tolle Tiere aber richtig bewusst wie toll sie sind wurde es mir erst durch unseren Familienhund Rookie, den sich meine Schwester gewünscht hatte. Doch die Vernunft war stets größer -- während des Studiums habe ich doch keine Zeit um mich ausreichend zu kümmern, Wohnungs- und Jobsuche mit Hund gestalten sich schwieriger ... aber kucken kann man ja mal ... Naja, was soll man gegen die Liebe auf den ersten Blick schon sagen?! 

Amy hat mein Leben ziemlich aufgemischt -- die Wohnung habe ich gekündigt, weil dort keine Hunde erlaubt waren und bin als Zwischenlösung zu meiner Mutter und ihrer Jessie gezogen. Inzwischen heißt es: "du darfst ausziehen aber Amy bleibt hier, das können wir doch Jessie nicht antun." Ja, Amy hat nicht nur mein Herz erobert.

Eintrag vom 06.10.2018
Chaotenbande

Oft denke ich an die Hunde und Familien, die mit uns den Tag der Adoption erlebten und insbesonders an die Geschwister und die Mutter meiner Amy.

 
Daher ist es schön hier eine Plattform zu haben. Beim Schreiben eines Beitrags kann ich unser Zusammenleben reflektieren und ja, ich habe angefangen bei anderen zu spicken -- u.a. bei Giada (Gitta) und erkenne in ihr Amy (Gioia) wieder. 
 
Ein Käsebrot hat sie zwar noch nicht gemopst, aber sie musste lernen, dass die Küche kein Selbstbedienungsladen ist - sie kommt hervorragend mit den Pfoten und der Nase an die Küchentheke um zu erkunden, was sich darauf befindet. 
 
Eigentlich heißt es ja, der Mensch erzieht den Hund. Ich nenne es ein gegenseitiges Kennenlernen der Vorlieben des anderen. Für ein harmonisches Miteinander hat Amy zum Beispiel gelernt, ihren Geschäften draußen nachzugehen (ohne zwingend die ganze Nachbarschaft daran lautstark teilhaben zu lassen) und sie zeigt auch an, wenn sie zwischendurch mal muss. Dabei hat sie auch entdeckt wie praktisch es ist, einen Türöffner für den Garten zu haben - soviel zum Thema der Mensch erzieht den Hund.
 
Zudem gehören nun die Socken abends in den Wäschekorb und nicht neben die Couch - sonst sind sie eventuell weg. Auch dem Rest der Familie wurde mehr Ordnung beigebracht. Die Ohrstöpsel kommen nicht auf das Regal neben dem Bett - sonst sind sie definitiv weg! Darin sind sich beide Hunde einig.
 
Auch krankheitsbedingt angelegte Taschentuchvorräte neben dem Bett bleiben nicht unbeachtet -- Amy hat sie entdeckt und überall, teilweise schön auseinandergezupft, im Zimmer verteilt und mit überall meine ich wirklich ÜBERALL!!!
 
Zudem bin ich auch weiterhin brav ein Frühaufsteher. Zwar konnten wir uns darauf einigen, dass 4 und 5 Uhr doch ein bisschen früh ist und am Wochenende darf es auch gerne mal 7 und halb 8 Uhr sein, aber die morgendlich eingeforderten Schmuseeinheiten gehören einfach dazu. Der Wecker klingelt. Amy kommt angehopst und schmeißt sich einem in die Arme. Gerne schläft sie auch auf meinem Schoß, wenn ich am Schreibtisch sitze und eigentlich etwas anderes tun sollte als ihr die Ohren zu kraulen.
 
Ansonsten ist Amy zwar sehr neugierig aber eher ein ängstlicher Hund. Manchmal bellt sie ohne das ich direkt verstehe warum. Zum Glück lernt sie bereitwillig und "Still" klappt immer besser - Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Besonders werden andere Hunde angemotzt. Da hat sie das Maul auch mal etwas zu voll genommen, um dann den Schwanz einzuziehen und das Weite zu suchen. Zum Glück war die Bindung schon stark genug, dass sie Schutz bei uns gesucht hat. 
 
Auch Jessie passt auf Amy auf. Selbst wenn der andere Hund mehr als doppelt so groß ist, geht sie dazwischen - DANKE, Jessie - und das obwohl sie selbst ein schüchternes Hundemädchen ist. Meine Mum hat sie zwar von einer Züchterin bekommen, aber diese hat so manches versäumt ... beide Mädels profitieren auf jeden Fall voneinander und wir sowieso von ihnen.
 
Recht früh haben wir auch festgestellt, dass Amy defekt ist - ein Wackelkontakt. Ständig wackelt der Schwanz. Ein Beispiel: Sie schläft im Wohnzimmer und wacht auf da sie hört, wie jemand den Raum betritt oder einfach nur an der Tür vorbeigeht, "plopp plopp" es wird gewackelt und auf die Couch getrommelt. Meine Mum hat ihr deswegen spaßeshalber den Kosenamen "Klapperschlange" verpasst. 
 
Amy ist ein fröhliches, freches, verschmusstes und liebenswertes Hundemädchen. Nun ist sie bald ein Jahr alt und ich hoffe auf viele weitere gemeinsame Jahre. Ich liebe dich, kleiner Chaot.
Eintrag vom 01.07.2018
Es gibt viel zu tun ...

... für Amy:

am 16.6. nahmen wir Amy zu "ihrem" ersten Fußballspiel mit. Alles hat wunderbar geklappt -- sie blieb ruhig, knapperte Stöcke und kullerte im Gras ... und die Mannschaft meines Neffen gewann das Spiel. Demnächst steht Busfahren auf dem Plan. Der Bahnhof ist schonmal gecheckt worden und muss wohl noch des Öfteren besucht werden, bevor sie dort genauso entspannt ist wie beim Fußballspiel.

Regelmäßig "muss" der Garten umgegraben werden. Da ist es auch egal, dass zuvor die Terrasse gefegt wurde. In der frisch aufgewühlten Erde lässt es sich auch herrlich rumwühlen und schmutzig machen und dann am besten direkt "volleinges..t" ab in die Wohnung und zeigen wie "schick" man jetzt aussieht.

Ebenfalls "muss" Amy täglich ihre Kuscheltiere frisieren. Selbst Jessie muss ab und zu (beim toben) dran glauben. Zum Glück hat sie viel und dichtes Fell -- kahle Stellen sind NOCH keine zu sehen.

Die E-Mails wurden die Tage bereits gecheckt ... dann kann ja wieder geschmust werden.

... und auch für uns:

Noch kläfft Amy, weil sie ängstlich ist und auch in der Wohnung akzeptiert sie nicht sofort jedes "Nein" aber wir machen Fortschritte. In der Stadt ist sie inzwischen so entspannt, dass sie es sich in einem Blumenbeet gemütlich macht und in die Eisdiele geht sie nun auch gerne.

Vor allem ist sie ein kleiner Schauspieler, der es faustdick hinter den Ohren hat. "?ICH?, ich war das nicht und ich käme nicht mal im Traum auf die Idee ...". Da wird mit den Augen geklimpert und sich brav hingelegt, nur um kurz darauf doch etwas anzustellen. Da fällt es manchmal schwer zu schimpfen.

Wir üben weiter!

Eintrag vom 27.05.2018
Endlich ist Amy da!

Herzklopfen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, weiche Knie, … was ein kleiner Hund alles mit einem anstellen kann – obwohl man ihn bisher nur von Bildern kennt. Der Tag der Abholung war mit Vorfreude, Nervosität und Hoffnung geladen.

Doch es hat sich „sowas von“ gelohnt. Endlich konnte ich meine Kleine in den Arm nehmen. Ein kleines, zitterndes, müdes Häufchen Hund.
In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Amy ist daheim angekommen und hat gleich Freundschaft mit Jessie (Shelty-Mädel, lebt mit im Haushalt) geschlossen. Seitdem heißt es morgens um 5 Uhr kuscheln, aufstehen, füttern, raus gehen, schauen wer freiwillig mitspielt und dann noch ein kleines Nickerchen halten bevor man in den Tag durchstartet.
Amy lernt sehr schnell und weiß eigentlich auch was sie nicht darf. Zum Beispiel ist der Papiermüll für sie eigentlich tabu – aber selbst schuld, wenn man den offen stehen lässt, oder?
Mit dem Auto fährt sie nicht gerne mit. Hier versteckt sie sich hinter Jessie aber das üben wir noch langsam Stück für Stück.
Eines ist aber klar, Amy geben wir nie wieder her!