Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Benji

Mein Name im Tierheim
Abu

Rasse
Mischling

Geboren ca.
2016

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 29.07.2019
...und ich hab mal wieder noch mehr Fotos

...ich seh halt klasse aus - und Marion kann sich nie entscheiden, welche sie Euch zeigen soll.

Eintrag vom 29.07.2019
Das erste Jahr

Hallo Ihr Lieben,

während mein Frauchen hier diese Zeilen in ihren PC hackt, liege ich neben dem Schreibtisch und träume von etwas kühlerem Wetter. Obwohl, wenn ich mir das so recht überlege…
 

Es ist nun genau ein Jahr her, dass mich die lieben Leute von pro-canalba in den weißen Transporter gesetzt haben. Heute früh hat Marion gesagt: „Weißt du noch, in Italien war es gewiss auch so heiß und an dem Tag an dem du in Kirchlengern angekommen bist haben wir alle geschwitzt.“

Welch‘ ein unvergesslicher Moment für mich und mein Frauchen!

Aber nun zu mir, ich will ja Schulhund werden, aber es sollte anders kommen als geplant.

Ich habe wirklich nichts falsch gemacht, habe fleißig geübt, ehrlich!  Aber die Marion hat sich seit Februar gar nicht mehr recht auf das Training konzentrieren können und immer öfter gesagt, dass sie nicht bei der Sache ist und mir nichts Neues beibringen kann, obwohl sie im März und April recht lange daheim war. Menschen sind schon eine merkwürdige Spezies. 
Macht nichts, habe ich mir gedacht, Hauptsache wir haben Zeit füreinander. Tau apportieren, wandern, chillen, Fresschen-Suchspiele, Katzenfutter klauen, von etwas Schönem träumen,…es gibt ja so viele Dinge, die Spaß machen.

Eine neue Aufgabe habe ich auch gefunden: Besucher melden und Bescheid sagen, wenn ein Auto in unsere Straße fährt, das hier nichts zu suchen hat. Das alles hätte mich schon auslasten können!
 

Dannn aber, im Mai, kam eine Zeit, wo mein Frauchen gar nicht mehr da war und die liebe Freundin, die mich gemeinsam mit Marion abgeholt hat, eingehütet hat. Das war ganz komisch und ich mochte da auch mein Lieblingsessen nicht so fressen wie sonst.

Aber dann war sie plötzlich wieder da! Nur mir war das Ganze hin und her wohl in der Zwischenzeit auf meine Gesundheit geschlagen. Bis Marion das gemerkt hat, ist es Ende Mai gewesen und da war wieder nix mit dem Training. Hmmm, manchmal kommt es eben anders als gedacht.
Tierärzte finde ich seit dieser Zeit nicht mehr so nett. Immer pieken die mich, obwohl ich ganz lieb bin und mich wirklich in keinster Weise aufdränge und auch gerne sofort wieder das Feld räumen würde, wenn da nicht diese blöden geschlossenen Türen wären.

Im August soll ich nun noch einmal zu einem Herzspezialisten, weil ich immer schon so schnell aus der Puste bin, selbst wenn es nicht so warm ist wie heute.
Marion sagt, mach‘ langsam, aber ich will doch rennen und das Vorderrad des Fahrrades jagen, da muss man doch schnell sein. Wenn es zu langsam fährt, dann fordere ich es durch mein Bellen auf schneller zu fahren. Das macht mir so viel Freude. Danach bin ich zwar müde, aber glücklich.

Ich hoffe, dass ich bald nicht mehr zu den Tierärzten muss. Nächste Woche hat mir mein Frauchen versprochen, geht es das erste Mal seit Monaten endlich wieder auf den Hundeplatz. Hoffentlich klappt es da so gut, dass ich nun auch bald in der Schule trainieren darf.

Aber das Wichtigste ist, dass ich mein Frauchen habe und die Marion sagt, dass gilt genauso für sie: Ich bin ihr ganz großer  Schatz, ach was rede ich, der größte Schatz den es gibt! Pfote und Hand drauf!

Ganz liebe Grüße, auf bald

Euer Benji

Eintrag vom 18.02.2019
Und noch 2 Bilder...

....weil ich einfach zu fotogen bin!

Eintrag vom 18.02.2019
Die ersten Monate im neuen Zuhause

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte doch mal berichten, wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist, schließlich bin ich doch nun schon etwas über 6 Monate auf der Insel Poel in meinem neuen Zuhause. 

Im August hat mich mein Frauchen das erste Mal mit auf Arbeit genommen. Das war sehr aufregend, ganz viele Kinder um mich herum und einige Erwachsene. Richtig doof fand ich das Alleinebleiben im sogenannten Lehrerzimmer, das habe ich dann auch deutlich gesagt. Auch dass ich auf irgendwelchen Plätzen liegen bleiben sollte, wo es doch überall so spannend riecht, war mir noch nicht klar.

Deshalb besuchen wir jetzt so oft es geht die  Hundeschule und machen eine Ausbildung zum Schulhund. Frauchen sagt, dass ist Voraussetzung, damit ich wieder mit ihr mitfahren darf.

In der Zwischenzeit habe ich meine neue Heimat schon ziemlich gut kennengelernt.

Am meisten Spaß habe ich, wenn ich mit freundlichen Hunden spielen kann oder ich über die Felder rasen darf so schnell ich laufen kann.  Toll ist auch, wenn mein Frauchen ihr Fahrrad aus dem Geräteschuppen holt und ich die ganze Zeit frei neben ihr herlaufen darf. Die vielen Mäuselöcher auf den täglichen Spaziergängen kontrolliere ich dabei trotzdem gewissenhaft.  

Zuhause angekommen kann ich dann ausruhen.

Im Hausflur steht ein geräumiges Körbchen, von dem aus ich überwachen kann, wer gerade ins Haus kommen möchte. Aber das regelt inzwischen mein Frauchen allein, trotzdem behalte ich sie dabei aufmerksam im Auge - sicher ist sicher.

Zu Weihnachten habe ich mich übrigens zu den Geschenken neben den Tannenbaum gesetzt, denn ich bin ja schließlich das beste Geschenk überhaupt! Aber das weiß mein Frauchen auch.

Zu meinen kätzischen Mitbewohnern habe ich ein neutrales Verhältnis. Sie haben mir klargemacht, dass sie keinen Vorkoster benötigen - dabei habe ich es doch nur gut gemeint.

Ich lasse die Katzen sogar in meinem Bettchen schlafen. Nur der weiße Langhaarkater weiß es zu schätzen, wenn ich ihm sein Fell ein wenig durchknabber.

Die Katzen sind sowieso etwas eigenartig. Die gehen bei Kälte in den Garten. Da liege ich doch lieber drinnen, wo mein Mensch sich aufhält. Die Nachbarin meint deshalb, ich sei ein richtiger Stubenhocker, aber das stimmt nicht. Ich bin nur nicht gern ohne mein Frauchen.

Mal sehen, was ich euch beim nächsten Mal erzählen kann. Vielleicht haben wir dann ja schon eine Prüfung bestanden. Da heißt es alle Daumen und Pfoten drücken.

Ganz liebe Grüße

Euer Benji

Eintrag vom 31.07.2018
Eine lange Reise geht zu Ende

Hallo, mein Name ist jetzt Benji,

als mir Silvia und Marion dieses Geschirr angelegt haben, stand der neue Name schon auf dem Anhänger. Also, nach der langen Fahrt im Trapo habe ich mir erst mal ausgiebig die Pfoten vertreten, bevor es dann in einem kleinen Auto ganz für mich alleine auf der Rücksitzbank weiterging. Unterwegs haben sich die beiden Fahrerinnen mit mir ein Wurstbrot geteilt, das war lecker, aber nur was für den hohlen Zahn. Wasser gab‘s zum Nachspülen. Erst am frühen Abend sind wir Zuhause angekommen. Ich bin jetzt Insulaner hat mein Frauchen mir gesagt, als wir über den Damm zur Insel Poel gefahren sind.

In meinem neuen Zuhause warteten schon ein paar andere Vierbeiner auf der Treppe auf mich, aber die waren eher zurückhaltend.

Zum Abendbrot gab‘s Fisch mit Reis, und nach dem letzten Spaziergang hat sich das Frauchen neben mich auf die Couch gelegt, weil ich doch keine Treppenstufen kenne. In der Nacht bin noch mal wach geworden, da hab ich mit meinem neuen Frauchen den Mond anschauen wollen.

Am nächsten Morgen haben wir beim Rundgang ganz viele liebe Menschen kennengelernt, die mich gestreichelt und mir gesagt haben, was für ein netter, hübscher Italiener ich sei und wie schön, dass ich jetzt hier leben möchte. Eine gute Entscheidung!

Nur dieses komische Ding, was auf dem Teppich hin und her bewegt wird und so laute Geräusche von sich gibt finde ich doof. Dem Teil hab‘ ich kräftig die Meinung gesagt und dann ist es auch still geworden. Hoffentlich kommt es nicht so bald wieder.

Meine beiden Lieblingsplätze habe ich übrigens schon gefunden: in der Küche vor Herd und Kühlschrank…und im Garten. smiley

Bis demnächst euer Benji