Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Joris

Rasse
Maremmano

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 15.08.2019
Man(n) lernt nie aus

Zeit für ein Update.
Joris lebt nun schon eine ganze Zeit mit mir und es macht einfach Spass zu sehen (und zu hören), wie wohl sich Joris bei uns fühlt. In letzter Zeit hatten wir ein "Krallenproblem", die Handknochen bei Joris sind sehr feingliederig und lang und dies hat teilweise die Kralle schräg werden lassen. Gott sei Dank haben wir Kirstin, gute Freundin und Tierärztin. Mit öfter Krallen schneiden, eine musste leider gezogen werden, hatten wir die Sache innerhalb von drei Monaten "im Griff" und er läuft wieder ohne Pfotenschuh, der Dicke.

Auch das Futter haben wir in der letzten Zeit geändert, vorher haben wir "gebarft", aber das bekam Joris zusehends schlechter, nun sind wir auf "VetConcept"umgestiegen und das Fell glänzt wieder und ihm "schmeckts".

So ein Hund ist wirklich Arbeit, wenn man(n) es richtig machen will und darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn ein Hund ins Haus geholt wird - aber es bereichert das Leben ungemein. Meine Frau und ich möchten unseren Joris nicht mehr missen und wir freuen uns schon, wie jedes Jahr, auf die Ostsee, denn die Strände sind ab Oktober für Hunde freigegeben...........

Eintrag vom 26.04.2019
Jetzt ist es schon mehr als ein Jahr

Nun lebt Joris schon seit einem Jahr bei uns und er erstaunt mich täglich. Ich hatte mein Leben lang Hunde, meistens ungarische Hirtenhunde - nicht gerade die einfachsten Hunde auf dem Planeten - aber wir kamen immer sehr gut  miteinander aus und ich habe jeden einzelnen meiner Hunde geliebt.

Joris ist anders. Er hat eine Mimik, eine Art sich durch sein Bellen mitzuteilen wie ich es noch nie bei einem Hund erlebt habe - er kommuniziert regelrecht und ich verstehe ihn. Er mag nicht gerne ohne mich sein, also gibt es uns (wie meine Frau bemerkt) nur im "Doppelpack", was bedeutet, dass ich nur dahin gehe und mich mit Leuten umgebe, die meinen Hund akzeptieren - andere sind mir egal.

Ich war kürzlich für 9 Wochen auf ReHa und habe mir ein Krankenhaus ausgesucht, in dem ich meinen Hund mitnehmen konnte - war eine schöne Zeit dort, nicht zuletzt durch meinen Hund.

Ich kann nach dieser Zeit mit Joris nur jedem Menschen, der einen Hund möchte, empfehlen: "Nehmen Sie einen Hund aus dem Tierschutz und pfeiffen Sie auf Stammbäume. Mit viel Liebe, Vertrauen und Respekt haben Sie einen "Kumpel" in Ihrem Leben, der es einfach lebenswerter macht, dieses Leben.

Danke Joris  und danke an Pro Canalba

Eintrag vom 06.09.2018
6 Monate mit Joris

Joris – mit Klebeeffekt

Seit nunmehr fast  6 Monaten "ziert" ein Schild unser Tor, welches auf einen freilaufenden Hund hinweist, verbunden mit der Bitte das Tor nach Betreten zu schließen.

Naja, eigentlich sieht man, dass hier ein Hund wohnt, denn der Rasen hat schon bessere Zeiten gesehen - Joris buddelt halt gerne...... und nebenan wohnt sein "Lieblingsfeind" Leo, ein schwarzer Labrador Rüde, da wird gebellt, gerannt und natürlich gebuddelt und abrupt "gebremst" – dem Rasen sieht man das an......

Vorbei auch die Zeiten, wo das Treppenhaus blank und sauber war, unser Hund ist weiß und das sieht man an den Haaren, die auf dem Teppich liegen.......

Vorbei auch die Zeiten, wo ich länger schlafen konnte, Joris zwickt mir in die Zehen, wenn er der Meinung ist "genug geschlafen"............

Wir waren ein ruhiges Haus, jetzt bellt der weiße "Teufel" wenn er raus will, oder wenn er rein will, oder wenn ihm irgendwas nicht in den Kram passt oder er einfach nur spielen will........ und das will er oft.

Vorbei die Zeiten, in denen ich allein sein konnte, Joris "klebt" an mir – egal wo ich bin .....er ist auch da.

Natürlich kann man einen Hund erziehen, in Maßen tun wir das – aber zu viel Erziehung tut einem Herdenschutzhund einfach nicht gut.........meint Joris.

Joris hört – manchmal, Joris mag andere Hunde – immer, Joris hat nichts gegen Menschen – einige können ihn streicheln, andere nicht.

Mein Arbeitszimmer sollte eigentlich "tabu" sein für Joris - er hat sein Spielzeug reingeschleppt, Schweineohren halb angekaut liegen unter dem Tisch, aus dem Papierkorb oder vom Tisch wird Papier geklaut und unter dem Tisch zerrissen...............ist halt "tabu", mein Arbeitszimmer.

Unser Hund kommt nicht ins Schlafzimmer, nun darf geraten werden, wo er schläft – Gott sei Dank auf dem Fußboden – natürlich neben meinem Bett.

Der weiße "Teufel" ist mittlerweile 42 kg schwer, hat gut und gerne 64 cm Schulterhöhe und er strotzt vor Gesundheit und Energie – ich dagegen habe 10 kg verloren – kriegen Sie mal einen Marammeno müde.......

Unser Fazit fällt wie folgt aus:

Man kann ohne Hund leben – aber es lohnt sich nicht – jedenfalls nicht für uns.

Allen Menschen jedoch, die Wert auf einen gepflegten Garten legen und Reinlichkeit im gesamten Haus empfehlen wir auch einen Hund – allerdings  einen aus  Porzellan.

 

Isabelle& Uwe Novotny

Eintrag vom 20.03.2018
Joris ist zu Hause

Auf der Fahrt hat er sich prima angestellt, als er noch bei Lutz war (den er abgöttisch liebt) wollte er nicht in Auto springen und wir mussten gemeinsam mit Lutz ein wenig nachhelfen dann ging es. Während der Fahrt war er erst sauer, hat sich aber dann schnell beruhigt.

Zu Hause angekommen dachte ich, wir lassen ihn erst einmal in Ruhe, aber das wollte er nicht - er wollte geknuddelt werden, ging bereits eine Runde an der Leine spazieren und läuft im Garten frei herum - wenn ich weggehe „weint er und bellt“ (wahrscheinlich erneute Verlustängste).

Einzig die Treppen in unserem Haus bereiten ihm Probleme, denn er kennt keine Treppen, aber das wird er langsam lernen - ich zwinge ihn nicht, sondern locke ihn mit „Schmackos“.

Ich sitze gerade in meinem Büro und Joris bellt leise, weil er will dass ich ihn streichele - die paar Stufen runter will er aber nicht gehen.

Er ist ein toller Hund und ich werde ihm ein ebenso tolles Herrchen sein, dass bin ich nicht zuletzt dem Lutz schuldig.