Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Remus

Rasse
Mischling

Geboren ca.
2004

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 28.10.2018
Danke für die gemeinsame Zeit!

Leider muss ich berichten, dass unser Hundeopi Remus am 26. Oktober 2018 über die Regenbogenbrücke gehen musste.

Nachfolgend erzähle ich, wie die letzten Wochen mit ihm verlaufen sind, aber nicht um abzuschrecken, sondern um zu motivieren, auch älteren und nicht ganz gesunden Hunden noch eine Chance auf eine möglichst gute letzte Lebensphase zu bieten:

Wir wussten ja von Anfang an, dass Remus nicht mehr ganz gesund ist.

Er hatte auch seit geraumer Zeit, abgesehen von seinen zwei Vestibularvorfällen immer schlechtere Blutwerte hinsichtlich Blutkörper und Nieren, und leider infolge dessen immer weniger Appetit.

Wir haben versucht, ihm mit Diätfutter und Nahrungsergänzung auf Basis von Calciumcarbonat und Chitosan eine Entlastung für die Nierchen zu schaffen, aber so wirklich schmackhaft schien das für ihn nicht gewesen zu sein.

Er fraß es mit etwas Motivation durch gutes Zureden und Handfütterung halt ohne große Begeisterung. (Ich habe das bei sämtlichen Herstellern wirklich fade Diätfutter selbst durchprobiert und würde das auch nicht als geschmackliche Herausforderung sehen).

Vor fast 2 Wochen hatte er morgens in sein Bettchen gemacht, war etwas apathisch und er begann, sein Fresschen zu komplett zu verweigern. Er schleppte sich noch raus in den Garten, um sein kleines Geschäft zu machen, aber er war über die Nacht sichtlich geschwächt.

Nach der darauf folgenden Untersuchung beim Tierarzt habe ich ihm mehrmals täglich über einen Zugang Elektrolythinfusionen gegeben und versucht, ihn mit seinen von ihm geliebten Leberwurst"pralinen" und gekochtem und gebratenen Hühnerbrustfilet bei Kräften zu halten. Nachdem ihn dies dann auch nicht mehr lockte und auch Versuche mit allen andern "ungesunden" Fresschen scheiterten, bekam er seit Freitag letzter Woche hochkalorische Flüssignahrung und - Päppelpaste, damit er nicht noch weiter abbauen sollte. Ab und an nahm er noch einige kleine Häppchen Hühnchen oder Wurststückchen, wollte aber bereits nach einigen Bissen nichts mehr.

Auch die Infusionen bekam er weiterhin mehrmals täglich über den Zugang von mir; trotzdem nahm er rapide immer mehr ab, war aber noch aufmerksam und machte, wenn auch langsam, noch seine geliebten Runden durch den Garten.

Vergangenen Montag hatte er im Wartezimmer beim Tierarzt noch eine schanzwedelnde und durchaus interessierte Begegnung mit einem anderen Patienten und letzten Mittwoch war er beim Arzt ebenfalls auch noch an seinen vierbeinigen Kollegen interessiert und hat auch mit großer Begeisterung das "Gästebuch" vor der Praxis gelesen.

Was habe ich mich gefreut, als er wohl wegen der Astronautennahrung einige Gramm zugenommen hat und auf dem Heimweg von der Praxis noch ein kleines Häufchen gemacht wurde und

Leider konnte der Tierarzt seit Mittwoch an keine der möglichen Venen einen neuen Zugang mehr legen, so dass sich seit Mittwoch die Infusionen subkutan in kleinen Portionen verabreichen musste, was das kleine Wölfchen trotz der dabei nötigen Piekserei auch mehrmals täglich klaglos erduldete.

Er trank zwar zwischendurch mal etwas Wasser, aber abgesehen von manchmal einigen Häppchen Hühnerbrustfilet und kleinen Wurststückchen war die Flüssignahrung und Päppelpaste nun seine einzige Kalorienquelle.

Er wurde aber zusehends in den zwei darauf folgenden Tagen immer schwächer und schwächer und konnte sich Freitagmorgen nur noch schwer auf den Beinchen halten, so dass ich ihn letztlich zum Tierarzt trug, der erneut mehrmals versuchte, ihm einen Zugang in eine der Venen zu legen, um so vielleicht mit weiteren Infusionen noch ein paar Tage mit relativer Lebensqualität für ihn zu gewinnen.

Leider war Remus - obwohl er wohl wegen der Kaloriennahrung einige Gramm zugenommen hatte  -- schon so geschwächt, dass dies nicht gelang und lediglich nur noch weiter subkutane Infusionen in Frage gekommen wären, was ihm wegen der dabei pro Infusion geringer verabreichenbaren Flüssigkeitsmenge und der damit verbundenen Nadelstecherei aber auch nicht viel gebracht hätte.

Ich habe einen derart rapiden Verfall speziell in der Endphase dieser Erkrankung vor einigen Jahren bei unserem Basset „Pauli“ miterleben müssen, der mit nur 7 Jahren an Nierenversagen sterben musste und die letzten Tage des Dahinvegetierens bis zum letzten Ende wollte ich unserem Remus nicht zumuten, so dass ich mich im Benehmen mit unserem Tierarzt für eine Vermeidung der letzten schweren Leidenstage entschieden habe.

Ich hoffe, dass diese schwere Entscheidung angesichts des unausweichlichen Endes richtig war und ich Remus das endgültige Dahinsiechen in Dauerübelkeit und Dehydration erspart habe.

Remus war ein besonderer Hund!

Ich habe mein ganzes Leben mit Hunden verbringen dürfen, aber Remus war darunter eine Persönlichkeit, die bemerkenswert war.

Trotz der langen Zeit, die er im Canile verbringen musste, hat er sich seine Lebensfreude bis ins hohe Alter bewahrt. Er konnte sich über jeden Streichler und jedes Leckerli wie wahnsinnig freuen. Er war verträglich mit den anderen Hunden und erduldete auch die sicher für ihn bestimmt nicht angenehmen Behandlungen beim Tierarzt mit großer Sanftmut und Geduld.

Unser langjähriger Tierarzt und seine Mitarbeiterin waren darob sichtlich gerührt, als Remus gehen musste.

Remus hat nun seine letzte Ruhe bei uns in der Freiheit bekommen und wir werden seine Patrouillenrunden über das Grundstück vermissen.

Remus war ein so geduldiges und liebenswertes Familienmitglied, das uns Zwei- und Vierbeinern so viel Freude gebracht hat und ich hoffe, dass er die letzten etwas mehr als 1 1/2 Jahre, die er bei uns im Kreise der Boygroup mit Groupies in Freiheit verbringen konnte, genossen hat und so wollen wir ihn in Erinnerung behalten.

Die leider viel zu kurze Zeit mit Remus war so schön und jenseits der Regenbogenbrücke werden wir uns sicher wiedersehen!

 

Und jetzt muss ich noch etwas loswerden, was mir auch auf dem Herzen liegt:

Kürzlich habe ich gelesen, dass die Mehrzahl der Frauchen und Herrchen nicht dabei sein möchten, wenn ihr vierbeiniges Familienmitglied vom Tierarzt eingeschläfert wird.

Obwohl so eine Erfahrung für uns Zweibeiner emotional wirklich sehr belastend ist, denke ich, dass wir es unseren Fellnasen schuldig sind, sie geborgen und mit den vertrauten Stimmen und Gerüchen über die Regenbogenbrücke zu begleiten. Sie haben uns über lange Zeit vertrauensvoll begleitet – oft in schlechten Zeiten getröstet und in guten Zeiten sich mit uns gefreut – und da sind wir es ihnen einfach schuldig, ihnen den unvermeidbaren letzten Weg zu erleichtern.

Wenn Sie es also mit Ihrem Tierarzt vereinbaren können, bitten Sie ihn deshalb, dass er zu Ihnen nach Hause kommt, damit Ihr vierbeiniges Familienmitglied im vertrauten Kreis so einschlafen kann, wie Sie es sich vielleicht auch für sich selbst wünschen würden.

Euer

Claus

 

Eintrag vom 05.08.2018
Unserem Hundeopi geht es wieder gut

Es freut mich, dass ich berichten kann, dass es Remus, nachdem er bei seinem Vestibularsyndrom noch einen kleinen Rückfall hatte, nun wieder offensichtlich gut geht.

Er ist fröhlich und munter und natürlich, wie gewohnt, morgens der Erste, der alle begrüßt.

Wegen der nicht so dollen Nierenwerte versuchen wir unter anderem durch ein spezielles naturbelassenes Diätfutter die Nierenfunktion zu unterstützen und wir hoffen, dass Remus noch eine schöne Zeit vor sich hat. Ab und zu ist ihm die Nierendiät aber wohl doch etwas zu eintönig, er lässt sie dann einfach mit Verachtung stehen. In solchen Situationen denke ich, ist es vertretbar, wenn man mit kleinen Portionen salzfrei gekochtem Rinderhack, Kartoffeln oder Nudeln die Diät etwas geschmacklich bereichert. Remus soll schließlich noch lange bei Kräften bleiben.

Mit der Ankunft von Agnese ist der alte Charmeur nochmal zur Höchstform aufgelaufen und hofiert die junge Dame. Bei dieser „Konkurrenz“ ist Botolina ihm mit ihren 6 Jahren nun wohl schon zu alt, weshalb momentan die absolute Favoritin die junge Agnese ist.

Er fühlt sich aber sichtlich in der Gesellschaft beider Damen wohl und ich denke, dass sie sich auch darüber freuen.

Remus lässt es sich auch bei der derzeitigen Sommerhitze nicht nehmen, nach wie vor seine Runden zusammen mit seinen Freunden oder auch alleine zu drehen.

Obwohl er die Vorzüge der Schlafkörbchen und die Liegematratzen zwischenzeitlich schätzt, schläft er bei den tropischen Temperaturen nun doch am liebsten wieder auf dem Fliesenboden - ist wohl eine alte Erfahrung aus früheren Zeiten.

Euer Claus

Eintrag vom 26.04.2018
Zwei Wochen war der Remus krank, jetzt gehts ihm besser, Gottseidank

Vor über einem Jahr ist Remus in seiner neuen Heimat angekommen und es ist höchste Zeit, einmal wieder etwas von ihm zu berichten. Seit dem letzten Posting ist ja bereits längere Zeit verstrichen und Remus hat seinen ersten Winter in Deutschland erlebt und Kälte, Schnee und Eis gut überstanden. Weil auch Herrchen die Winterzeit lieber im gemütlich geheizten Haus verbrachte gibt es auch keine „Schneefotos“ mit den Fellnasen.

Eigentlich wollte ich so um den Jahrestag seiner Ankunft etwas ins HappyEnd schreiben, aber am Dienstag der Karwoche machte er uns plötzlich Sorgen. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit, als erster am Morgen fröhlich alle zu begrüßen, blieb er in seinem Körbchen liegen und als er aufstehen wollte, kippte er einfach um. Er versuchte mehrmals aufzustehen, hatte aber Schwierigkeiten, sich auf den Beinchen zu halten und torkelte unkoordiniert herum. Meine erste Befürchtung war, dass er während der Nacht einen Schlaganfall erlitten hatte, so dass ich ihn unverzüglich zu unserem Tierarzt brachte.

Dieser konnte nach der eingehenden Untersuchung meine Befürchtung zerstreuen und stellte die Diagnose „Vestibularsyndrom“, also eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr.

Remus war also nun erst einmal extrem schwindelig, wie nach einem ausgiebigen Oktoberfestbesuch mit anschließender Achterbahnfahrt. Nachdem man die eigentliche Ursache für diese Störung im Innenohr nicht kennt, kann man sie auch nicht behandeln, sondern lediglich die Symptome des Schwindels und die damit einhergehende Übelkeit lindern, was durch unseren Tierarzt auch erfolgte.

Die gute Nachricht bei dieser Störung ist, dass üblicherweise der Schwindel und die daraus resultierende Orientierungslosigkeit nach einigen Tagen bis Wochen von selbst vergeht und so war es auch bei Remus. Nach einigen Tagen besserte sich sein Zustand zusehends und auch der Appetit kam wieder. Während er zu Beginn der Störung bei seinen Gassigängen noch meine stützende Hand benötigte, damit er nicht stolperte, unternahm er nach einigen Tagen schon wieder selbständig seine Runden, anfangs noch etwas wackelig auf den Beinchen, aber mit der Zeit zusehends sicherer und nach etwa 2 Wochen war er wieder ganz der Alte. Schön war dabei, zu beobachten, dass während dieser Zeit der Genesung ihn immer mindestens ein Rudelmitglied begleitete und ihm so Orientierung gab. Ich denke, dass unsere Freunde es spüren, wenn es jemanden nicht gut geht.

Wichtig ist, dass er weiter voller Lebensfreude ist. Sein größtes Vergnügen ist es nach wie vor, mehrmals täglich die Grundstücksgrenzen zu kontrollieren, ob dort auch alles in Ordnung ist.

Nachdem sich bei der Blutuntersuchung durch den Tierarzt herausgestellt hat, dass die Nierenwerte wohl durch die Gabe des Anti-Purinmittels schlechter geworden sind, haben wir diese Tabletten nun abgesetzt und beobachten jetzt engmaschig seine Werte, um evtl. dann auch rechtzeitig gegen die Leishmanien intervenieren zu können. Zur Entlastung der Nierenfunktion bekommt er nun Nierendiätfutter und für eine bessere Durchblutung im Kopf Tabletten.

Wir sind froh, dass der kleine Hundeopi nun wieder fröhlich wie immer ist und hoffen, dass er noch lange eine gute Zeit bei uns haben wird.

Euer Claus

Eintrag vom 03.09.2017
Remus ist fröhlich und munter

 

Remus war Ende August wieder mal beim Tierarzt zur Kontrolle der Leishmaniose und in Anbetracht seines fortgeschrittenen Alters ist soweit alles nach wie vor in Ordnung. Er bekommt lediglich Alopurinol und hat auch mit dem Diätfutter sogar etwas an Gewicht und Muskelmasse zugelegt.

Besonders schön ist, dass unser Hundeopi immer so fröhlich und munter ist, aber natürlich braucht auch er seine Ruhephasen. Ein Fortschritt ist es, dass er dazu nun auch schon öfter die Liegematratzen und Körbchen aufsucht, aber sein absoluter Lieblingsplatz ist nach wie vor das kleine Bad.

Ich freue mich, dass er früh Morgens der erste des Rudels ist, der alle stürmisch begrüßt und sich dann auf das Morgenleckerli freut.

Bei Remus ist besonders deutlich zu spüren, dass er mit seiner jetzigen Lebensfreude die Zeit seiner Aufbewahrung im Canile  kompensieren möchte und alles nachholt, was er bisher vermisst hat.

Ein besonderes Ereignis war natürlich die Ankunft von Botolina, die in der Senioren-WG der Jungs nun die Principessa ist und von Remus sehr hofiert wird.

Eintrag vom 03.07.2017
Remus ist ein vitaler Senior

Remus und Berti haben sich bereits nach kurzer Zeit richtig gut eingelebt. Nachdem ich die erste Zeit bei allen Gassigängen im Garten an der Leine mitgezogen wurde, konnten wir bereits nach kurzer Zeit mit der Schleppleine unsere Runden machen und nach wenigen Tagen ohne Leine durch den Garten stromern. Da ich dann nach kurzer Zeit den Eindruck hatte, dass Remus und Berti von unseren Bassets gelernt haben also "angekommen" waren und nach ihren Gassirunden zuverlässig wieder ins Haus (Leckerli!) zurückkommen, haben wir Geschirr und Leine im geschützten Garten vergessen und seit dem haben Remus und Berti auf dem großen Grundstück alle Freiheiten.
Außerhalb gehe ich mit allen Hunden allerdings aus Prinzip nur mit Leine, da ich bereits in meiner Kindheit erfahren habe, welche Verlockung für einen freilaufenden Hund irgendein Wild darstellt und wenn er es auch nicht erwischt, hilft alles Rufen nichts, Nachlaufen auch nicht und dann kann man nur von Glück sagen, wenn kein Jäger in der Nähe ist.
Auch wegen dem Straßenverkehr also besser die Freiheit mit Leine (gerne auch die praktischen langen Rollschnüre) genießen, das ist für Alle streßfreier.

So, und jetzt muss ich noch loswerden, dass Remus ein ausgesprochen vitales, freundliches und anhängliches Kerlchen ist, bei dem jeder überrascht ist, wenn er sein Alter erfährt. Berti ist ja noch etwas jünger und dass er ebenfalls ein ganz Lieber ist, muss man sicher nicht extra erwähnen.
Die Leishmaniose scheint bisher bei Remus und Berti auch keine Probleme zu bereiten. Obwohl Remus wegen eines höheren Leishmaniosewertes Purintabletten nehmen muss, ist der Doktor jedenfalls mit den gemessenen Parametern zufrieden und der haarlose Fleck am rechten Ohr, den man auf den Fotos von Anfang April sieht, hat sich auch wieder geschlossen.

Also ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man auch mit älteren Hunden und gesundheitlichen Einschränkungen eine schöne und glückliche Zeit verbringen kann, wenn man sich darauf einläßt. Nur Mut!

Euer Claus

 

Eintrag vom 10.04.2017
Remus macht Fortschritte

Remus und Berti waren gestern beim Doktor; bis auf die Leishamniose ist soweit alles in Ordnung (nur die Zähne, speziell bei Remus sind halt altersbedingt schlecht).

Das Einleben geht ganz gut voran, alle zwei sind munter und freundlich zu Seppi und Beppi.

Remus tut sich mit Körbchen noch etwas schwer, er fühlt sich anscheinend noch wohler, wenn er nicht in´s Körbchen geht, sondern am warmen Heizkörper auf dem Boden liegen kann. Wenigstens kramt er sich manchmal schon irgendeinen Teppich zusammen.

Mit herzlichem Dank für die Kerlchen und
freundlichen Grüßen

Claus