Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Melissa

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 30.06.2019
Melissa - Meine liebe Hamburger Deern, endlich Zuhause! <3

Meine kleine Zaubermaus Melissa, ist super in Hamburg angekommen, und schon jetzt eine waschechte Hamburger "Deern". Sie hat sich prima eingelebt, liebt unseren Garten, die vielen Ausflüge in den Hamburger Volkspark direkt vor unserer Tür, und auch an der Elbe oder bei meinem Rentner-Pferd in der Lüneburger Heide war sie schon. "Lizzy" lernt unfassbar schnell, möchte alles über ihre neue tolle Welt wissen, erfahren und sie mit Bravour meistern, und ist mir schon jetzt eine treue, liebenswerte, witzige und beste Freundin geworden. Mit allen Menschen sowie ihren neuen Hunde-Freunden kommt sie perfekt klar, ist immer mutig, sozial und aufgeschlossen, und eine absolute Bereicherung in meinem Leben.

Natürlich erfordert sie auch viel Arbeit, Zeit und Geduld, die ich gerne mitbringe. Melissa hat nie eine Wohnung von innen gesehen, kennt keine unserer Regeln und ihre neue Welt. Sie ist nun seit 2 Wochen bei mir, in den ersten Tagen sprang sie ungestüm aufs Bett und Sofa, biss sich in Kissen und Decken fest oder fing an, darin zu buddeln, sobald ich den Raum nur annähernd verliess, rannte sie mir hinterher. Mittlerweile lernt sie immer mehr, die Regeln "des Hauses" zu befolgen, und dass wir hier drin keine große "Party" feiern, das Bett und Sofa sind vorerst strikt tabu - auch wenn dies zum Teil auch mal eine stundenlange "Diskussion" erfordert, in dem ich sie immer wieder vom Bett / Sofa verweise. Mittlerweile schläft sie gerne in ihrem Körbchen und weiss, dass dies ihr Ruheplatz ist. Abends wenn es dunkel wird, war sie die letzten 2 Wochen noch sehr unruhig, tapert viel in der Wohnung herum - klar ist es gruselig, dass wir Menschen zum Teil übereinander wohnen und nicht nebeneinander in Zwingern, die Dunkelheit herum findet sie ebenso noch nicht geheuer und wenn es dämmer,t mag sie nicht gern noch draussen großartig spazieren gehen. Aber auch hier versteht sie immer und immer mehr, dass das alles halb so wild ist und umso mehr Ruhe ich versuche auf sie zu übertragen. Auch übe ich mit ihr, dass es nicht schlimm ist, wenn sie mal einen Moment allein ist. Die ersten Tage habe ich in Minuten-Taktung begonnen, zb mal kurz den Müll raus zu bringen, dann immer wieder mal um ein paar mehr Minuten gesteigert. Mittlerweile kann ich in Ruhe einkaufen fahren, ohne dass sie Panik hat. Komme ich nach Hause, reagiere ich nicht "übertrieben", sondern begrüsse sie kurz und ruhig, und gebe ihr zu verstehen dass diese Situation selbstverständlich ist, egal wie übertrieben sie sich freut, dass ich wieder da bin. Auch ist es für sie immer und immer mehr ok, wenn ich den Raum verlasse. Mittlerweile bleibt sie sogar einfach ruhig liegen, läuft ab und an dann doch nochmal schauen wo ich grad bin und was ich mache - aber zum Teil verlässt SIE sogar schon den Raum und legt sich in ihr Körbchen. Sie versteht immer mehr, auch wenn es seine Zeit braucht, dass ich mich nicht für immer in Luft auflöse.
Draussen geht sie bereits gut an der Leine, hier übe ich täglich mit ihr Leinenführigkeit - auch wenn sie immer noch gern jeden anderen Menschen, der uns entgegenkommt, begrüssen möchte, oder Mülltonnen sowie Hauseingänge eine magische Anziehung auf sie haben, trainiere ich es mit Lauten wie "schnalzen" sowie Fingerschnipsen. Mittlerweile versteht sie, dass sie bei dem Geräusch die Aufmerksamkeit auf mich richten soll und wir entspannt weitergehen können. Zisch Laute sowie ein klares Nein, benutze ich, um ihr zu verstehen zu geben sie soll bestimmte Dinge nicht tun, wie zB anspringen, oder mit den Pfoten auf Küchentische zu springen -.- Auf Nein, sowie auch "Stopp," zb an der Strasse, reagiert sie aufgrund meiner ruhigen Hartnäckigkeit und geduldigen Konsequenz, mittlerweile schon prima. Das Loben in allen guten Situationen vergesse ich dabei natürlich nicht, aber arbeite ich nicht durchgehend mit Leckerlies, so lernt sie, dass vieles einfach selbstverständlich und nicht nur wegen eines Leckerlies gut ist: Springt sie zB aufs Bett, ich verweise sie runter und sie geht in ihr Körbchen, habe ich sie anfangs in ruhigem Ton gelobt; nun nicht mehr jedes Ma,l weil es ja normal sein soll, und nichts, was sie auserordentlich gut macht, wenn sie in ihr Körbchen geht oder sich einfach neben das Bett legt. Leckerlies nutze ich eher draussen, wenn wir Abruf an der Schleppleine üben, oder wenn sie komplett neue Situationen direkt cool und gut meistert (wie zb waren wir gestern das erste Mal auf dem Wochenmarkt: Viele Menschen, Gerüche und Eindrücke, nachdem sie gut auf mein Schnalzen & Schnipsen reagiert hat, nah an meinen Beinen an der Leine lief und sich an mir orientiert hat, bekam sie natürlich direkt ein paar Leckerlies als wir wieder ins Auto stiegen ). Für neue Situationen, die sie gut meistert, sowie Abruf-Training bekommt sie Leckerlies, Situationen die allerdings immer und immer mehr gewöhnlich und selbstverständlich für sie sein sollen, stopfe ich sie nicht mit Leckerlies voll.
Auto fährt sie super mit und freut sich mittlerweile schon, wenn wir aufs Auto zusteuern. Ich schnalle sie dennoch weiterhin am Sicherheitsgeschirr an, ich empfehle hier zB den Flexiclip für alle, die den Hund nicht im Kofferraum transportieren sondern wie ich zb auf der Rückbank.
An der Leine generell, und EGAL wie sehr wir beide uns schon angefreundet und vertraut miteinander wirken, halte ich sie dennoch weiterhin und mit Sicherheit auch noch die nächsten 2,3 Monate. Ich wechsle hier regelmäßig kurze Leine und Schleppleine ab, jedoch aber immer mit Sicherheitsgeschirr: 1, 2 Runden pro Tag gehe ich mit der Schleppleine ( vor allem dann, wenn ich raus in den Wald / oder weitere Gebiete wie Feld / Strände besuche, sowie Abruf trainieren möchte), mind. einmal pro Tag aber auch an der kurzen Leine, um ihre Leinenführigkeit immer mehr zu verbessern / konstant zu halten und sie weiss, dass sie bei mir bleiben muss / das Vertrauen in meine Kompetenz aufbaut, sie führen zu können, auch wenn sie in Zukunft auch mal ohne Leine gehen und spielen darf. Aber, das dauert eben noch, egal wie sehr man meint der Hund vertraut einem schon. Auch nach Wochen kann es plötzlich ein Geräusch geben, von dem wir längst noch nicht wissen, dass es den Hund erschrecken könnte, ich stelle dies täglich noch fest. Ich war überrascht wie mutig meine Lizzy doch ist, erst nach 1,5 Wochen reagierte sie plötzlich auf lautes Klatschen sowie "knallende" Fußball-Geräusche in der Umgebung  ängstlich und wollte am liebsten sofort weg. Egal wie super leihnenführig sie geht und sie an der Schleppleine auf ihren Namen hört, wenn ich sie rufe und den Abruf übe, ohne Leine hat man keine Kontrolle mehr und dann lasse ich sie lieber 2, 3 Monate länger an der Leine  -zu ihrem eigenen Schutz - denn ich weiss, was sind schon 2, 3 Monate gegen den Rest ihres Lebens ohne viel an der Leine gehen zu müssen. Egal wie gern ich sie loslassen möchte weil sie so gerne mit einem anderen Hund ( der ohne Leine läuft ) spielen möchte, egal wie sehr sie es liebt, durch die hohen Gräser zu flitzen, egal wie sehr ich mich mit ihr schon verbunden fühle, ich weiss, es ist das beste für sie, sie noch lang an der Leine zu lassen, bis wir zu 1000% Vertrauen und ein Rudel geschaffen haben. Das geht eben nicht nach wenigen Wochen, ebenso auch nicht ihr allgemeines Verhalten in ihrer neuen Welt sofort perfekt zu beherrschen. Kein Tierschutz-Hund wird und muss sich innerhalb weniger Tage an unser Leben anpassen und sich darin einfügen. Ich investiere daher sehr viel Zeit, intensive Arbeit und vor allem Geduld und Ruhe, ihr ausdauernd und konsequent zu zeigen wie es klappt zusammen zu leben.

Nachdem ich sie nun erstmal in Ruhe ankommen lassen habe, sie sich immer und immer mehr an ihre Umgebung und mich gewöhnt, werden wir nächste Woche das Hundetraining beginnen. Für sie sowie für mich, so dass wir schon bald ein unschlagbares Team sein können und durch dick & dünn gehen werden.

An dieser Stelle möchte ich zudem auch einmal erwähnen, dass man sich bei der Wahl eines Hundes von einer Leishmaniose ( oder anderen Krankheitsbildern sowie Alter ) nicht sofort abschrecken lassen sollte. Mit gutem Futter, viel Liebe, regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen sowie der tollen Unterstützung und Beratung vom Verein, hat es jeder Hund verdient, ein schönes Zuhause zu finden. Ich bin unendlich froh und dankbar, dass sich unsere Wege gekreuzt haben und Melissa in mein Leben getreten ist. DANKE Pro-Canalba ! heart 

Liebe Grüsse aus Hamburg, Mona & Melissa 

Eintrag vom 27.06.2019
Melissa - Meine liebe Hamburger Deern, endlich Zuhause <3

Meine kleine Zaubermaus Melissa ist super in Hamburg angekommen, und schon jetzt eine waschechte Hamburger "Deern". Sie hat sich prima eingelebt, liebt unseren Garten, die vielen Ausflüge in den Hamburger Volkspark direkt vor unserer Tür, und auch an der Elbe war sie schon. "Lizzy" lernt unfassbar schnell, möchte alles über ihre neue tolle Welt wissen, erfahren und sie mit Bravour meistern, und ist mir schon jetzt eine treue, liebenswerte, witzige und beste Freundin geworden. Mit allen Menschen sowie ihren neuen Hunde-Freunden kommt sie perfekt klar, ist immer mutig, sozial und aufgeschlossen, und eine absolute Bereicherung in meinem Leben.

An dieser Stelle möchte ich zudem auch einmal erwähnen, dass man sich bei der Wahl eines Hundes von einer Leishmaniose nicht sofort abschrecken lassen sollte. Mit gutem Futter, viel Liebe, regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen sowie der tollen Unterstützung und Beratung vom Verein, hat es jeder Hund verdient, ein schönes Zuhause zu finden. Ich bin unendlich froh und dankbar, dass sich unsere Wege gekreuzt haben und Melissa in mein Leben getreten ist. DANKE Pro-Canalba ! heart 

Liebe Grüsse aus Hamburg, Mona & Melissa